Mein Hotelpraktikum in Costa Rica

Wo die gl√ľcklichsten Menschen der Welt leben. Meine Arbeit in Costa Rica, gefolgt von paradiesischen Traumstr√§nden, unvergesslichen Erlebnissen und Eindr√ľcken, die man nirgend anderswo bekommt.  

 Aufgrund eines Pflichtpraikums meiner Schule, stand es f√ľr mich von Anfang an fest, dieses im Ausland zu bew√§ltigen, um dort, praktische Erfahrung zu sammeln und Einblick in eine fremde Kultur zu erlangen. Nach langer Recherche im Internet stoss ich auf das idyllische Hotel im Regenwald Costa Ricas, ¬®Paraiso del Cocodrilo¬®.  Nach Absprache mit dem Hotelchef Rainer, packte ich eine Woche sp√§ter meine Koffer und trat die lange Reise √ľber New York nach San Jos√© an.

Nach 26 Stunden auf den Beinen, kam ich ersch√∂pft im Hostel an um dort zu √ľbernachten, denn bereits am n√§chsten Tag ging es weiter nach  S√°mara. Auf den Weg zum Coca Cola Busterminal gab mir der Taxifahrer noch ein paar hilfreiche Tipps, zum Beispiel, dass ich mein Gep√§ck nicht aus den Augen lassen soll und besonders vorsichtig bei den Geldautomaten sein soll. Mit Englisch kommt man hier nicht weit, da ein Grossteil der Ticos ausschlie√ülich Spanisch spricht, deshalb war ich recht froh, mich mit meinen Grundkenntnissen verst√§ndigen zu k√∂nnen.

Erster Eindruck

W√§hrend der 4,5 ‚Äď st√ľndigen Busfahrt konnte ich mir meinen ersten Eindruck √ľber die atemberaubende Landschaft Costa Ricas machen und kam aus den staunen gar nicht mehr raus. Als mich Rainer mit offenen Armen empfing, war ich sehr erleichtert und auch ein kleines bisschen stolz, dass alles so reibungslos geklappt hat. Die wortw√∂rtlich ¬®wilde¬® Fahrt durch einen Fluss mit Krokodilen und nicht asphaltierten Stra√üen war echt cool und sehr abenteuerlich.

Arbeit mit den Ticos

Endlich angekommen war ich doch sehr √ľberrascht wie sch√∂n dieses Hotel angelegt ist, mitten in der Natur, umgeben von Urwald. Meine Arbeitskollegen sind Einheimische und sprechen daher nur Spanisch. Die Kommunikation, welche mir anfangs doch eher schwer viel, verbessert sich t√§glich. Insofern kommunizieren wir auch viel mit H√§nden und F√ľ√üen, welches zu den ein oder anderen Schmunzeleien f√ľhrt. Die Ticos und Ticas, wie sie sich selbst nennen, zeichnen sich durch ihre Symphatie, Zuvorkommenheit und Freude am Leben aus. Ihr Leitspruch zur Begr√ľ√üung, zum Abschied und zum generellen Ausdruck von Freude und Zufriedenheit lautet daher: ¬°Pura Vida! - Das pure Leben. Hier Leben ja schlie√ülich die gl√ľcklichsten Menschen der Welt.

Costa Ricas schlechte Seite 

Leider liest man immer wieder, dass vor Reisen nach Costa Rica gewarnt wird, da hier, die Kriminalit√§tsrate ziemlich hoch sei. Klar ist, dass Gro√üst√§dte √ľberall auf der Welt vermehrt Ziele f√ľr Kriminelle sind. Aber deswegen ist Costa Rica nicht gef√§hrlicher als andere L√§nder. Es gibt tats√§chlich Touristen, die alle Wertsachen mit an den Strand nehmen. Der Diebstahl l√§sst gr√ľ√üen, da ist wohl jeder Kommentar √ľberfl√ľssig. Aber genau diese Unvern√ľnftigen machen dann jeweils diese L√§nder schlecht.  Es gibt sie √ľberall, die guten und schlechten Menschen. 

 Mit Regen muss man rechnen 

Da ich mir w√§hrend meines Aufenthalts, ein eigenes Bild √ľber dieses Land machen konnte, sehe ich keine Probleme mich unsicher zu f√ľhlen oder alleine die Gegend zu erkunden. Ganz im Gegenteil, es ist mal etwas anderes am Strand zu liegen und von einer Wolkendecke und kr√§ftigen Regen √ľberrascht zu werden. Das ist hier ganz normal, es ist ja schlie√ülich Regenzeit. Also einfach Unterschlupf im Regenwald suchen und warten bis sich das Wetter beruhigt hat.

Vielfältigkeit des Landes

Mir wurde ebenfalls die Möglichkeit geboten, die Traumstrände Costa Ricas zu entdecken. Sei es mit dem Auto, zu Fuß oder ganz relaxt mit dem Pferd im schnellen Galopp. Ich bekam auch einen Einblick in das normale Leben der Ticos, indem mich Rainer öfters zum Einkaufen in die Stadt mitnahm. Alles so anders wie dort wo ich herkomme, so vielfältig, einfach ¨Pura Vida¨.